Bei der Umgestaltung von Gewässern wird heute auf die naturnahe Ausgestaltung von Flüssen, Bächen und Seen sehr viel Wert gelegt. Gefragt sind hierbei neben den klassischen wasserbaulich-konstruktiven Kenntnissen (z.B. hydrologische Grundlagen, hydraulische Bemessung, Ufer- und Sohlsicherung, Bauwerke) heutzutage besonders auch Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge, natürliche Entwicklung, standorttypische Pflanzen und ingenieurbiologische Bauweisen. Nach einer Bestandsaufnahme der betreffenden Fließgewässerstrecke (Strukturtypenanalyse, Gewässerqualität) wird eine Planung (z.B. Lageplan, Höhenplan, Querschnitte, Details, Kostenermittlung) angefertigt. Dabei wird, wo irgend möglich auf künstliche Bauelemente verzichtet. Vielmehr werden bewährte natürliche Baustoffe und Bauweisen angewandt. |