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Hochwasserschutz
 

In den letzten Jahren haben Naturereignisse wie heftige Stürme und Gewitter, aber auch langanhaltende Niederschläge stark zugenommen. Aufgrund der aufgetretenen Ereignisse und der dadurch hervorgerufenen Schäden rückt die Erarbeitung von Hochwasserschutzkonzepten immer mehr in den Vordergrund.
Die Aufstellung solcher Konzepte erfordert eine umfassende Analyse des Einzugsgebietes der betreffenden Fließgewässers. Im Rahmen der Erstellung eines hydrologischen Gutachtens werden dabei alle für das Einzugsgebiet abflussrelevanten Faktoren betrachtet. Dies umfasst beispielsweise Aussagen zur Flächenversieglung, zur Nutzungsart der Flächen (Acker, Wiese, Wald, befestigt usw.) sowie topografische Verhältnisse.
Unter Berücksichtigung aller Faktoren wird eine für das Gebiet spezifische kritische Niederschlagsdauer, die zum größten Hochwasserscheitelabfluss am Betrachtungspunkt führt, ermittelt. Mit Hilfe eines hydraulischen Berechnungsprogramms erfolgt daraufhin die Berechnung der Wasserspiegellagen, die eine Ausweisung von überflutungsgefährdeten bzw. überfluteten Gebieten ermöglicht. Aufbauend auf diese hydraulische Berechnung kann eine Ausweisung von Hochwasserschutzmaßnahmen erfolgen. Die Maßnahmen des Hochwasserschutzes lassen sich in aktive und passive Maßnahmen unterteilen und sind nachfolgend beispielhaft aufgeführt. Aktive Hochwasserschutzmaßnahmen:

· Ausbau des Abflussquerschnittes,

· Bau von Hochwasserrückhaltebecken oder

· Errichtung von Staudämmen und somit Schaffung von Retentionsraum.

Passive Hochwasserschutzmaßnahmen :

· Flächenentsieglung

· Flächenumnutzung (z.B. Aufforstung, Bodenumnutzung)

Referenzen
 
Naturnahe Umgestaltung des Gewässerbettes der „Göltzsch“ zur Erhöhung der Hochwassersicherheit
vorbeugender Hochwasserschutz durch Beseitigung der Hochwasserangriffspunkte
Studie zur Einordnung eines Hochwasserrückhaltebeckens im Bereich der Wiesenstraße in Zschopau
Anordnung eines Hochwasserrückhaltebeckens für die Reduzierung von Abflussspitzen

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